SPENDEN UPDATE

Servus Bayernfans,

wir sind überwältigt! In den vergangenen Tagen kamen bereits 15.900€ an Spendengeldern zusammen.
Wir werden noch bis Sonntag, den 20. Dezember 2020 Spenden für die diesjährige Spendenaktion annehmen.

Aufgrund der hohen Spendenbereitschaft haben wir uns dazu entschieden, zusätzlich zur Kita Horizont, der Lebensbrücke und der Kindertafel Glockenbach, weitere Einrichtungen einzubeziehen.
Zum einen wollen wir Fluchtpunkt – Verein für Jugendpflege & Jugendhilfe e.V. unterstützen (www.fluchtpunkt.de). Fluchtpunkt ist ein Verein der Jugendliche und Kinder in Notlagen unterstützt, Schutzraum bereitstellt und neue Perspektiven schafft. Mit einem Pool an pädagogisch qualifizierten Pflegestellen und der Notschlafstelle gewährt Fluchtpunkt Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Krisensituationen vorübergehend Obhut. Außerdem bietet der Verein für junge Volljährige Plätze in Wohngruppen an.
Mit unserer Spende sorgen wir dafür, dass individuelle Bedürfnisse der Betreuten befriedigt werden und Projekte durch den Verein durchgeführt werden können.

Eine weitere Einrichtung die wir unterstützen wollen ist das Kinderhaus AtemReich (www.atemreich.de). Die Möglichkeit sich eigenständig zu bewegen oder zu gehen, die Fähigkeit Bedürfnisse zu äußern oder selbstständig zu atmen sind Dinge, die für die Kinder im Kinderhaus AtemReich gar nicht oder nur bedingt und mit Unterstützung möglich sind. Diese Kinder finden im Kinderhaus AtemReich ein Zuhause.
Wir unterstützen das Kinderhaus bei den Mehrausgaben, die durch die verschiedenen Maßnahmen im Zuge der Pandemie auf die Einrichtung zukommen. Zudem werden wir Weihnachtsgeschenke für die Bewohner*innen des Kinderhauses besorgen.

Ein großes Dankeschön geht an alle bisherigen Spender*innen, ohne eure Unterstützung wäre das alles nicht möglich!
Bis Sonntag, 20. Dezember 2020 besteht noch die Möglichkeit weitere Spenden zu tätigen.

Ihr könnt per PayPal-Link oder per Überweisung spenden.
Es können Spendenbescheinigungen ab 200€ ausgestellt werden, dafür am besten die vollständige Anschrift im Verwendungszweck angeben. Bei Spenden unter 200€ reicht der Kontoauszug zum Spendennachweis für die Steuererklärung.

Bitte gebt immer den Verwendungszweck „Südkurve hilft!“ an.

Überweisung:
Kurt Landauer Stiftung e.V.
IBAN: DE36 7019 0000 0002 1837 49
BIC: GENODEF1M01

PayPal:
https://paypal.me/kurtlandauerstiftung (Familie&Freunde!)
Verwendungszweck: Südkurve hilft! (+ ggf. Anschrift für Spendenbescheinigung)

Gemeinsam können wir vieles erreichen!
MÜNCHEN HÄLT ZUSAMMEN!

SÜDKURVE HILFT!

Servus Bayernfans,

auch in Zeiten, die für viele von uns kräftezehrend und zermürbend sind möchten wir daran erinnern, dass es in unserer Stadt Menschen gibt, die sich in keiner so privilegierten Situation wie der Großteil von uns befindet. Diesen Menschen möchten wir zeigen, dass sie nicht im Stich gelassen werden und die Südkurve München versucht sie zu unterstützen.
Wie bereits in den vergangenen Jahren rufen wir euch auch in diesem Jahr zu Spenden auf. Leider können wir nicht wie gewohnt ein Goodie beisteuern, wir verlassen uns dennoch auf die Spendenbereitschaft der Südkurve!

Wir werden die KITA HORIZONT unterstützen (https://www.horizont-domagkpark.org/kita-horizont/). Dort werden Bewohnerkinder und Nachbarskinder der HORIZONT Einrichtung Haus am Domagkpark, in dem 48 wohnungslose Familien (alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern) ein festes Zuhause gefunden haben, betreut. Von den Spendengeldern kaufen wir Bücher, Malutensilien und Spiele für die Kita.

Eine weitere Einrichtung, die wir unterstützen ist die Deutsche Lebensbrücke e.V. (https://www.lebensbruecke.de/startseite-deutsche-lebensbruecke.html). Die Lebensbrücke unterhält zwei Frühstücksklubs für Schülerinnen und Schüler an Schulen in den Vierteln Harthof und Hasenbergl. Dort bekommen Kinder, die zuhause kein Frühstück erhalten oder morgens auf sich allein gestellt sind ein kostenfreies Frühstück. Vor allem in den letzten Monaten ist der Bedarf gestiegen und mehr Kinder müssen auf das Angebot der Frühstücksklubs zurückgreifen. Mit den Spenden werden wir laufende Kosten decken und vielen Schülerinnen und Schülern ein Frühstück anbieten.
Zudem unterstützt die Lebensbrücke sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler, die coronabedingt massive Wissenslücken haben: sie können sich nicht am immer stärker digital orientierten Unterricht beteiligen. Der Wissensabstand zu den anderen Kindern wird immer größer und alleine können sie die Defizite nicht aufholen. Hier werden wir helfen, indem wir Tablets für die Schulen finanzieren (https://www.lebensbruecke.de/gegen-kinderarmut/deutschland/fruehstuecksklubs.html).

Die dritte Einrichtung, die wir unterstützen werden, ist die Kindertafel Glockenbach e.V. (https://muenchner-kindertafel.de/index.html). Die Kindertafel arbeitet mit Schulen, Kindergärten, Fördervereinen und dem Stadtjugendamt zusammen. Bedürftige Kinder werden von der Kindertafel durch die Abgabe von Frühstück oder Mittagessen, die Finanzierung von Besuchen in Zoos, Museen, Theater oder Parks unterstützt. Bedürftige Kinder erhalten so die Chance für eine normale geistige und körperliche Entwicklung und sind damit anderen Kindern gegenüber nicht benachteiligt.

Ihr könnt per PayPal-Link oder per Überweisung spenden.
Über Sammelüberweisungen von Fanclubs würden wir uns sehr freuen!
Es können Spendenbescheinigungen ausgestellt werden, dafür am besten die vollständige Anschrift im Verwendungszweck angeben.
Bitte gebt immer den Verwendungszweck „Südkurve hilft!“ an.

Überweisung:
Kurt Landauer Stiftung e.V.
IBAN: DE36 7019 0000 0002 1837 49
BIC: GENODEF1M01

PayPal:
https://paypal.me/kurtlandauerstiftung (Familie&Freunde!)
Verwendungszweck: Südkurve hilft! (+ ggf. Anschrift für Spendenbescheinigung)

Jede Spende, ob groß oder klein hilft!
MÜNCHEN HÄLT ZUSAMMEN!

ZOCKEN GEGEN CORONA – Spendenübergabe

Am 16. und 17. Mai fand das große FIFA 20 Online Turnier “Zocken gegen Corona” mit insgesamt 78 Teilnehmern statt. Nach engen Partien und einem nahezu reibungslosen Turnierablauf können sich die ersten drei Plätze über Bierfässer mit 5, 10 und 20 Litern Inhalt freuen. Herzlichen Glückwunsch!

Heute möchten wir euch über die Spendenziele der Aktion informieren. Neben der 10,- € Teilnahmegebühr der 78 Teilnehmer fanden sich noch weitere Spender, um die Spende auf einen Betrag von insgesamt 1110,- € zu erhöhen. Um die nachfolgenden Projekte bestmöglich zu unterstützen, einigten sich zudem der Club Nr. 12 und Red Fanatic München darauf, den Betrag auf 1550,- € aufzustocken.

Das erste Spendenziel ist der Heimatstern e.V., der Corona-Schutzschilder für gefährdete Helfer anfertigt und kostenlos zur Verfügung stellt. Die Produktionskosten für die Spende von insgesamt 100 Visieren an die Stiftung Pfennigparade belaufen sich auf 800,- €, die wir damit komplett finanzieren konnten.

Mit den restlichen 750,- € konnten wir ein tolles Projekt von HORIZONT e.V. unterstützen. Der gemeinnützige Verein setzt sich seit über 20 Jahren für wohnungslose Kinder und ihre Mütter in München ein. HORIZONT betreibt ein Schutzhaus und ein offenes Wohnhaus. Damit die Kinder im Schutzhaus während der Zeit der Schulschließungen, die jetzt nur teilweise aufgehoben sind, am Homeschooling teilnehmen können, wurden 15 Internetsticks mit Datenvolumen benötigt. Durch unsere Spende konnten diese nun angeschafft werden.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Unterstützern und Teilnehmern bedanken, die diese Aktion möglich gemacht haben.

Infos zu Heimatstern e.V. hier:
www.heimatstern.org
www.facebook.com/heimatstern

Infos zur Stiftung Pfennigparade hier:
www.pfennigparade.de
www.facebook.com/pfennigparade

Infos zu HORIZONT e.V. hier:
www.horizont-muenchen.org
www.facebook.com/horizonthaus

CLUB NR. 12 & RED FANATIC MÜNCHEN

In der Krise beweist sich der Charakter

Nein, der Fußball befindet sich in keiner Krise – lediglich das Geschäftsmodell derjenigen kommt ins Wanken, die sich daran eine goldene Nase verdienen. Und nicht erst jetzt, aber aktuell mit voller Wucht, bekommt der Profifußball den Spiegel vor die Nase gesetzt, mit welcher Missgunst ein großer Teil der Bevölkerung auf den Profifußball blickt. Wir nehmen wahr, dass sich das Produkt Fußball eine Parallelwelt erschaffen hat, welche viele Fußballfans mit ausufernden Transfer- und Gehaltssummen, einer unersättlich wirkenden Gier nach Profit, Korruption bei Verbänden sowie dubiosen und intransparenten Beraterstrukturen (2017/18 ca. 200 Mio. €) in Verbindung setzen.

Wiederaufnahme des Spielbetriebs

Wir mögen aktuell nicht beurteilen und abschätzen können, wann ein vertretbarer Zeitpunkt gewesen wäre, den Ball wieder rollen zu lassen. Wir bewerten jedoch das Verhalten der Vertreter des Profifußballs als anstands- und respektlos, sich in der aktuellen Krisensituation derart aggressiv in den Vordergrund zu drängen. Der Gedanke, dass sich mit genügend Geld und ausreichender Lobbyarbeit Sonderwege bestreiten lassen, lässt sich leider nicht von der Hand weisen. Ein Vorpreschen bei der Inanspruchnahme routinemäßiger Screenings erachten wir als anmaßend, würden uns doch dutzende andere Institutionen einfallen, bei denen verdachtsunabhängige Testungen mehr Sinn ergeben würden. Übel stößt hierbei nicht die generelle Inanspruchnahme von Testkapazitäten auf, sondern weil sich der Profifußball eine soziale Relevanz anmaßt und eine Sonderbehandlung bewirkt, die in keinem Verhältnis zur aktuellen gesellschaftlichen Rangordnung steht.

Wir hätten vielmehr eine Vorgehensweise erwartet, welche der sozialen Verantwortung und der Vorbildfunktion des Fußballs gerecht wird.

Veränderungen

„Es steht außer Frage, dass künftig Nachhaltigkeit, Stabilität und Bodenständigkeit zu den entscheidenden Werten gehören müssen“. Zwar zeugt die von der DFL getätigte Aussage durchaus von Selbstkritik, zeigt jedoch gleichzeitig auch, nach welchem Maßstab bisher Entscheidungen getroffen wurden und in welchem Ausmaß man von wirtschaftlichen Interessen getrieben wurde.

Es ist jetzt, und nicht erst nach überstandener Krise, an der Zeit, über konkrete Veränderungen im Profifußball zu debattieren und Entscheidungen zu treffen:

1. Wettbewerbsfördernde, ligaübergreifende Verteilung der Fernsehgelder

Der aktuelle Verteilungsschlüssel sorgt dafür, dass die Schere zwischen finanziell starken und schwachen Vereinen immer weiter auseinandergeht. Eine gerechtere Verteilung fördert den sportlichen Wettbewerb und steigert die Attraktivität der Ligen.

2. Rücklagen

Es muss festgelegt werden, dass die Clubs Rücklagen bilden, um zumindest kurzfristige Krisen jeder Art überstehen zu können, ohne direkt vor der Insolvenz zu stehen. Hierbei muss vor allem Rücksicht auf die e.V.-Strukturen genommen und dafür adäquate Lösungen gefunden werden, ohne diese – ebenso wie 50+1, in Frage zu stellen. Schließlich ist der Verkauf von Substanz zur Rettung der Liquidität genau die Denkweise, die zur jetzigen Krise geführt hat. Daher ist der Umstand, dass die 50+1 Regel zum Teil in Frage gestellt wird, aus unserer Sicht vollkommen unverständlich.

3. Gehalts- und Transferobergrenzen

Spielern und Funktionären seien weiterhin wirtschaftliche Privilegien vergönnt. Analog zu Transfersummen sollten jedoch auch diese gedeckelt werden, um aktuelle Auswüchse zu stoppen und dem irrationalen und unverhältnismäßigen Wettbieten entgegenzuwirken.

4. Einfluss durch Berater beschränken

Rund um die Spieler hat sich ein Netzwerk an Profiteuren gebildet, welches für den Sport in keiner Weise produktiv ist. Dieses muss aufgedeckt, reglementiert und eingeschränkt werden.

Wenn man sich auf der Mitgliederversammlung des eigenen Vereins erklären lässt, wie gering der Bruchteil der teils horrenden Ablösesummen ist, der dem eigenen Verein tatsächlich zu Gute kommt, wird schnell sichtbar, dass an diesem System des modernen Menschenhandels einiges nicht stimmen kann.

Zu hoch sind die Beträge, die bei den Transfererlösen bei den Spielerberatern hängen bleiben, deren Handeln im Interesse ihrer Schützlinge oft durchaus angezweifelt werden darf. Hier ist leider zu vermuten, dass oft der Blick auf den eigenen Gewinn, das „Kasse machen“, im Vordergrund steht und Spieler die Clubs öfter wechseln, als das ihrer eigenen sportlichen Entwicklung zuträglich wäre.

Richtig problematisch wird es dann, wenn sich unter den großen Beratungsbüros kartellartige Strukturen bilden, die mit Absprachen unter der Hand die Transferzahlungen in die Höhe treiben. Der freie Markt aus Angebot und Nachfrage ist dann nachhaltig gestört und es entsteht eine Preisspirale, an der der Profifußball kein Interesse haben kann.

Ebenso muss den verschiedenen Investmentfirmen, welche sich an den Rechten der Spielertransfers beteiligen, ein Riegel vorgeschoben werden. Es darf nicht sein, dass sich Privatpersonen unter dem Deckmantel dieser Firmen die eigenen Taschen füllen und die Verbände die Augen verschließen!

Natürlich ist es in Ordnung und Teil des Wettbewerbes Fußball, wenn gute Spieler gute Gehälter erzielen und entsprechende Transfersummen kosten. Spieler sind (leider) auch eine Handelsware. Die Abartigkeiten, die hier aber in den letzten Jahren gewachsen sind, sind nicht Ausdruck eines gesunden Wettbewerbs.

5. Kader begrenzen

Durch aufgeblähte Spielerkader lagern die Vereine „Kapital“ auf Ihren Auswechselbänken. Manch ein Verein verpflichtet Spieler nur, damit diese nicht für die Konkurrenz auflaufen können und lässt sie dann auf der Bank oder Tribüne versauen. Vereine, die es sich leisten können, blähen ihre Kader künstlich auf. Dem Motto folgend „was ich habe hat schon mal kein anderer“. Das ist natürlich eine Strategie, gegen die Konkurrenten zu arbeiten. Ob sie sportlich ist, steht auf einem anderen Blatt.

Eine Begrenzung der Anzahl an Spielerleihen ist bereits geplant. Dies gilt es, auf die Reduzierung der Profikader auszuweiten Ein beliebiges Aufstocken mit Nachwuchskräften sollte dennoch jederzeit möglich sein, denn würde es rein um die Absicherung gegen Ausfälle gehen, spricht absolut nichts dagegen, Nachwuchsspieler aus den eigenen Reihen hochzuziehen. In diesem Fall zeugt ein großer Kader mit eigenen jungen Spielern von einer nachhaltigen und guten Nachwuchsarbeit. Dies gilt es in Zukunft vermehrt zu fördern.

Ein „Zusammenkauf“ von Profispielern „auf Halde“ ist grundsätzlich abzulehnen. Das wird nicht zuletzt den Spielern nicht gerecht, deren Entwicklung dadurch nachhaltig gestört wird.

Wir werden genauestens verfolgen, ob auf die eigenen Worten der Verbandsvertreter und von Funktionären, den Fußball ändern zu wollen, auch Taten folgen. Schluss mit Ausreden und Heraufbeschwören von Unmachbarkeitsszenarien. Wir erwarten eine lösungs- und keine problemorientierte Herangehensweise mit transparenten Arbeitsschritten.

Fanszenen Deutschlands im Mai 2020

ZOCKEN GEGEN CORONA – BAYERNFANS HELFEN!

Das gesamte Land fährt so langsam wieder hoch – doch wir wollen die gemeinnützigen Vereine, welche weiterhin stark unter der anhaltenden Corona Krise leiden, nicht vergessen! Da weiterhin die bekannten Beschränkungen gelten möchten wir diese Aktion allerdings auf den virtuellen Rasen verlegen. 

Dementsprechend veranstalten wir am 16. und 17. Mai‬, jeweils ‪ab 12 Uhr‬, ein großes FIFA 20 Soli Turnier für alle Bayernfans unter dem Namen „Zocken gegen Corona“. Das Turnier wird Online auf der Playstation 4 ausgetragen und findet mit Gruppenphase und anschließendem KO-System statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 10,- € pro Spieler, alle Einnahmen werden komplett gespendet.

Neben Sachpreisen in flüssiger Form für die ersten drei Plätze gilt dieses Turnier, in Zusammenarbeit mit unserem Fanprojekt, als Qualifikationsturnier für einen Platz beim diesjährigen FIFA-Fanfinale der Fanprojekte.

Wer Bock hat seine Skills am Controller für den guten Zweck zu beweisen kann sich ab sofort unter https://redfanatic-muenchen.com/cms/fifa-turnier/ anmelden. Die Teilnahmegebühr könnt ihr entweder per Banküberweisung (Club Nr. 12 | DE68 ‪7019 0000 0001 5112‬ 54) oder Paypal (paypal@clubnr12.de | bitte Freunde & Familie!) bezahlen. Als Verwendungszweck gebt ihr bitte „Zocken gegen Corona“ sowie euren Playstation-Namen an. Nach erfolgreicher Anmeldung erhaltet ihr alle weiteren Informationen per E-Mail.

Anmeldeschluss ist ‪am Donnerstag, den 14.05. um 20:00 Uhr‬.Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

CLUB NR. 12 & RED FANATIC MÜNCHEN

FUSSBALL OHNE FANS IST NICHTS

Unsere Meinung zu der Austragung von Geisterspielen zum jetzigen Zeitpunkt sollte allgemein bekannt sein. Wir verweisen an dieser Stelle gerne nochmal auf die Stellungnahmen der Fanszenen Deutschlands vom 16.04. und des Club Nr. 12 vom 25.04.

In den letzten Tagen kursierten einige, um es freundlich auszudrücken, kuriose Vorschläge, wie die möglichen Geisterspiele begleitet werden sollen, um deren naturgemäße triste Atmosphäre zu übertünchen. So sind z.B. Apps im Gespräch, über die Fans vom Sofa aus zur Geräuschkulisse bei der TV-Übertragung beitragen. Fanclubs sollen Zaunfahnen – eigentlich die handgemachten Insignien von Fanclubs, Gruppen und einzelnen Fans, die die Anwesenheit bei dem Spiel bezeugen – online bei Agenturen bestellen und von diesen aufhängen lassen.

Alleine solche Überlegungen anzustellen, ist ignorant gegenüber jenem Akteur, der einem Profifussballspiel und der TV-Übertragung normalerweise die berühmte Atmosphäre verpasst. Das ist der Stadionfan. Er soll künstlich ersetzt werden. So wenig wie möglich soll auf den Ausnahmezustand hinweisen, der ihn davon abhält, die Spiele zu besuchen. Alles soll den Anschein von business as usual machen.

Wer glaubt, er könnte ein Spiel einfach mit einer künstlichen Tonspur unterlegen und so Normalität simulieren, täuscht sich. Er verkennt vollkommen, dass die Bedeutung, die der Fussball mittlerweile hat, aus dem Miteinander vieler Menschen resultiert.  Er verkennt, dass der Profifußball soziales Phänomen ist, das von den Begegnungen der Menschen, dem gemeinsamen Mitfiebern im Stadion, aber zum Beispiel auch in den Kneipen der Stadt, lebt. Fussball alleine vor dem heimischen TV kann auch schön sein. Zu einem Massenphänomen hätte er sich aber so sicher nie entwickelt.

Künstliche Atmosphäre macht Geisterspiele nicht attraktiver. Die Diskussion darüber zeigt lediglich, dass der ein oder andere in einer Blase schwebt, in der nicht mehr ankommt, woraus die herausragende Stellung des Fussballs in unserer Gesellschaft eigentlich resultiert. Sie ist kein gottgegebener Automatismus, sondern beruht auf den Fans und ihren Gemeinschaften, die jeden Spieltag zu etwas Besonderem machen.

Fußball lebt durch seine Fans!

Schickeria München
alarMstufe rot
Club Nr. 12
Colegio
Munich’s Red Pride
Red Fanatic München

Verwendung der Überschüsse aus der 120 Jahre FC Bayern-Feier – Südkurve hilft!

Etwas mehr als einen Monat nach der 120 Jahre FC Bayern-Feier der Südkurve München wollen wir Euch über die Verwendung der Überschüsse informieren, die durch Eintritt und 120 Jahre-Merch zusammengekommen sind.

Erstmal wollen wir uns aber nochmal beim Löwenbräukeller und allen Gästen für ein rauschendes Fest mit 1.400 Bayernfans bedanken. Fotos und ein Video findet Ihr unter https://suedkurve-muenchen.org/120-jahre-fc-bayern/ und https://suedkurve-muenchen.org/video-120-jahre-fc-bayern/.

Wir haben die Überschüsse auf folgende Organisationen und Initiativen aufgeteilt:

10.000 Euro haben wir an WE KICK CORONA (www.wekickcorona.com/) von Leon Goretzka und Joshua Kimmich überwiesen.

Wir finden das Konzept der Initiative der beiden Spieler, die Gelder bedarfsgerecht an eine sehr große Bandbreite von Krankenhäusern, Tafeln und Blutspendediensten zu verteilen, sehr gut. Wir haben selbst lange recherchiert und halten das Konzept für sehr schlüssig. Danke an der Stelle an die beiden, dass sie sich dieser Aufgabe stellen. Wir können Euch nur aufrufen, ebenfalls an WE KICK CORONA zu spenden oder durch eigenes Engagement tätig zu werden.

1.000 Euro gehen an die Aktion BERGAMO MOLA MIA (www.tivoli-nord.info/bergamo) der Fanszene von Wacker Innsbruck.

Die Region Bergamo ist eine der am stärksten betroffenen Regionen in Europa, von dort haben uns erschütternde Bilder und Nachrichten erreicht. Die Initiative der Innsbrucker packt ohne langes Zögern oder bürokratisches Hin und Her an, wo Hilfe am dringlichsten benötigt wird und gibt die gesamten Spendeneinnahmen an das Krankenhaus in Seriate/Bergamo.

500 Euro gehen an das Blindeninstitut München (www.blindeninstitut.de/de/muenchen/) für ein Projekt mit einem 15-jährigen Jungen.

Der blinde Junge wird von einem Bayernfan aus der Südkurve betreut. Er ist nicht nur blind, sondern auch im Bewegungsapparat eingeschränkt. Die Spende trägt zur Finanzierung einer therapeutischen Reise an die Ostsee bei.

Club Nr. 12
www.clubnr12.org

Südkurve München
www.suedkurve-muenchen.org

Kurt Landauer Stiftung e.V.
www.facebook.com/kurt.landauer.stiftung/

Bayernfans helfen e.V.

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