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SÜDKURVE MÜNCHEN – DAS SIND WIR

Servus Südkurve!

Wir haben das alte 72-Shirt in neuem Design wieder aufgelegt. 1972 ist das Eröffnungsjahr des Olympiastadions und damit das Gründungsjahr der Südkurve. Ihr könnt Euch das neue Shirt ab dem Stuttgart-Spiel kaufen. Wir rechnen mit großem Andrang, also schlagt gleich zu. Das erste Shirt kommt aus einer Zeit, in der der Zusammenhalt in der Kurve erst wachsen musste. In gewisser Weise, war das Shirt damals symbolisch der Startpunkt dieses Prozesses. Heute ist dieser Zusammenhalt stark. Wir haben eine der schwierigsten Situationen in der Geschichte unserer Kurve zusammen gemeistert und stehen jetzt endlich in einer Stehplatzkurve von Eckfahne bis Eckfahne. Wir können deswegen Stolz auf uns sein. Das Shirt soll diesen Stolz repräsentieren. Es soll unseren Zusammenhalt symbolisieren. Es steht für die Südkurve.

Das Shirt gibt es am Freitag im Sperrbezirk und gegen Stuttgart ab 11:00 Uhr bis 14:30 am Streetworkbus am Anfang der Esplanade und am Busparkplatz Nord. Wer mehr als zehn Stück nimmt, kann hier: http://suedkurve-muenchen.org/?page_id=1543 vorbestellen. Die Vorbestellungen laufen bis Donnerstag, 11.09., 21 Uhr.

Am Samstag alle in rot und weiß in den neuen Shirts in der Kurve!

SÜDKURVE MÜNCHEN – DAS SIND WIR

Die Gruppen aus der Südkurve
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Info zur „DAS HERZ SCHLÄGT ROT“ Anmeldung

Bis zur neuen neuen Saison ist es noch ein bißchen hin, Ihr könnt Euch aber jetzt schon (wieder) bei DAS HERZ SCHLÄGT ROT anmelden. Das Kurt Landauer-Turnier ist die erste Möglichkeit, sich Ausweis und Forenzugang abzuholen. In dem alten Forum könnt Ihr ab nach dem Turnier dann nur noch lesen, wenn es wichtige Infos gibt. Das neue Forum geht direkt nach dem Kurt online.

Auf dem Kurt Landauer-Turnier berücksichtigen wir alle Voranmeldungen, die bis Mittwoch Abend (02.07.) 19 Uhr eingegangen sind. Ihr könnt Euch auf dem Kurt am Samstag zwischen 10 und 18 Uhr anmelden.

Zum Anmeldeformular!

Treffpunkt Pokalfinale

Ab 12.00 Uhr am “Boxhagener Platz”!

Rund um den Boxhagener Platz ist alles geboten was man so braucht… Kneipen, Imbisse, Wirtshäuser, Supermärkte und Kioske.

Macht euch hier schon mal ein Bild

Vom Olympiastadion kommt ihr problemlos und ohne Umsteigen mit der S-Bahn Linie 5 zur Station “Warschauer Strasse”, von der Warschauer Straße kann man zu Fuß in wenigen Minuten zum Boxhagener Platz.

Schaut euch aber gern auch nochmal den S Bahn Plan von Berlin an.

Pünktlich um 15.00 Uhr sollten ALLE am Boxhagener Platz sein, von dort geht’s im Corteo zur S-Bahn und dann gemeinsam in der Bahn zum Olympiastadion!

AUF ZUM DOUBLE – SÜDKURVE!

Eine neue unvergessliche Saison?!

Vom 14. August 2013

… steht uns leider nicht nur auf dem Rasen bevor. Vor allem bei Heimspielen kommen gravierende Veränderungen für uns Fans hinzu. Mit dem leicht veränderten und somit weiterhin sehr starken Kader und dem hoch gehandelten neuen Trainer Pep Guardiola sind die sportlichen Aussichten wohl weiterhin sehr vielversprechend. Der Mitglieder-Boom hielt weiterhin an und die weit über 200.000 Vereinsmitglieder wollen von Herzen gerne ihre Mannschaft im Stadion erleben. Vielfach ist jedes Auswärtsspiel daher natürlich längst schon überbucht. Dabei wollen wir natürlich auf keinen Fall differenzieren zwischen einem „besseren oder schlechteren Fan“, zwischen denjenigen die seltener ins Stadion gehen und denjenigen, die nahezu immer da sind. Der FC Bayern ist nun einmal ein Weltverein, das ist Fakt.

Befremdlich und grotesk erscheint es nichtsdestotrotz, wie unser Verein, ausgerechnet mit denen umgeht, die ihn besonders aufopferungsvoll und leidenschaftlich unterstützen. Die Bilder der Drehkreuze, vor unserer Südkurve – wohlgemerkt der Heimkurve, dem Herzstück jeder Fanszene – sind in unseren Köpfen präsent. Trauer und Wut zugleich sind unter anderem die Folgen der Erkenntnis, dass wir nicht mehr im Kreise unserer Freunde die Mannschaft von unserem jahrelangen Platz bei Heimspielen unterstützen können. Folglich werden wir bis auf weiteres keine Zaunfahne bei Heimspielen unseres Vereins aufhängen. Dies fällt uns natürlich keinesfalls leicht. Der FC Bayern ist und bleibt unser Verein, somit werden weiterhin auch Mitglieder unserer Gruppe bei Heimspielen anwesend sein, obwohl es uns nicht mehr möglich ist, als Gruppe bei Heimspielen aufzutreten. Anders als in den letzten Auswärtsspielen in der vergangenen Saison werden wir allerdings unsere Zaunfahne wieder richtig herum aufhängen. Diese Ausdrucksform von Protest zeigte grundsätzlich unsere Verachtung gegenüber dem Umgang unseres Vereins mit den eigenen Fans. Dieser Protest sollte allerdings keine dauerhafte Verwendung finden, da das Verkehrt-herum-aufhängen der Zaunfahne als Dauerzustand nicht mehr als aktuelles Zeichen von Ablehnung verstanden werden kann. Was uns ohne Frage noch bleibt, ist eine weiterhin hingebungsvolle Unterstützung unserer Mannschaft bei den Auswärtsspielen in Deutschland und Europa. Nur so können wir zeigen, was der Verein an uns hat. Die Rücknahme der Auswärtsdauerkarten für den nationalen und internationalen Pokalwettbewerb ist dabei sicherlich alles andere als hilfreich. Auch die Begründung dafür im Einsatz von Pyrotechnik ist ebenso absurd wie einmal mehr erschreckend heuchlerisch. Unnachweisbare Sicherheitsbedenken wurden einmal mehr zur Stützung einer Maßnahme gegen treue Fans angeführt.

Was auf den einen oder anderen unter uns sicherlich erschreckend wirkt, ist allerdings bittere Wahrheit. So passt unser FC Bayern wohl ganz gut in die gegenwärtige – teils verlogene – Fussballwelt. Nur als ein Beispiel außerhalb unseres Vereins kann man die Aussage des DFL-Verantwortlichen Andreas Rettig bei der Vorstellung des Spielplans zur neuen Saison heranziehen:”Wir müssen uns auch nach den berechtigten Wünschen der Fans richten, mit denen wir seit dem 12.12. ja in einen konstruktiven Dialog eingetreten sind”, hieß es in dessen einleitenden Worten. Mit einem Spiel an einem Dienstagabend um 18:30 Uhr in Freiburg tut man das sicherlich nicht. Es stehen nun einmal andere Aspekte im Vordergrund als die Fans, bei denen WIR nicht nur unerwünscht scheinen, sondern dies tatsächlich sind!

Mit voller Deutlichkeit bekamen dies einmal mehr über 50 Bayernfans zu spüren, gegen die bundesweite Stadionverbote von 2-3 Jahren ausgesprochen wurden. Diesen Leuten gilt es unsere volle Unterstützung entgegenzubringen. Auch unsere Gruppe ist davon betroffen,

weshalb es zur neuen Saison eine Fahne zu Ehren der Stadionverbotler von uns geben wird. Grundsätze wie die Unschuldsvermutung, was wohl jedem Jura-Studenten im ersten Semester gepredigt wird, sind einmal mehr irrelevant. Auch das ist natürlich befremdlich, wenn grade der eigene Vorstand voller Gerechtigkeitssinn auf derartige Maßnahmen beharrt. Diese Reihe von Ereignissen ließe sich zweifelsohne noch weiter fortführen, doch schlussendlich kommt man immer wieder zu ein und derselben Erkenntnis: Der weltoffene FC Bayern mit seinem so sympathischen Umfeld betrachtet uns nur noch als wertlos. Bei all den sportlich rosigen Perspektiven und mitunter auch schon der Vorfreude von Einigen auf den Weltpokal in Marokko im Dezember sorgt der Blick auf die neue Saison für alles andere als uneingeschränkte Begeisterung. Ein Verein kann sich nicht mit Bildern einer bunten Kurve, die so vorerst nicht weiter existieren kann von Fans, die er nicht erwünscht schmücken! Im Herzen ist dies immer unser Verein, ob und inwiefern das vor allem der Vorstand des FC Bayern realisiert, ist sicherlich ungewiss…

RED FANATIC MÜNCHEN im August 2013

Stellungnahme zur aktuellen Situation

Vom 5. Mai 2013

Die aktuelle Saison unseres FC Bayern ist wohl für einen eher außenstehenden Fußballinteressierten sicherlich großartig. Sportlich gesehen trifft dies – zumindest in den bisherigen Spielen – ohne Frage zu. In der Fussball-Bundesliga hat man sich schon seit wenigen Wochen den Meistertitel gesichert. Im nationalen und europäischen Pokal-Wettbewerb stehen, wie bereits in der vergangenen Saison die Endspiele in wenigen Wochen bevor.

Doch wird die daraus im Allgemeinen entstehende Feierstimmung für uns – und sicherlich auch für den einen oder anderen nicht unerheblich getrübt. Während es im Europapokal bei Heimspielen, neben sportlich hervorragender Leistungen, schon seit Monaten den Bayernfans durchweg nicht gegönnt war, auf ihrem angestammten Platz in der Südkurve ihr Bestmögliches zur Unterstützung der Mannschaft auf dem Platz beizutragen, zeichnet sich dies nun auch für nationale Heimspiele ab. Der Verein wusste diese Information auf seiner Internetseite allerdings positiv zu verpacken. „FCB erhöht Ticketkontingent in der Südkurve“ hieß es so in der Überschrift. Nebenbei möchte unser Verein noch für mehr Sicherheit für seine Stadionbesucher sorgen. Schlussendlich war die Kerninformation für uns, dass es in jedem Spiel der neuen Saison zu expliziten Zugangskontrollen am Eingang zu jedem Block der Südkurve kommt. Es steht also außer Frage, dass wir in keinem der Blöcke im Unterrang der Südkurve zusammen stehen können, wie es jahrelang der Fall war.

Eben diese gegenwärtige oder viel mehr zukünftige Situation macht es uns nicht einfach, die bevorstehenden letzten Spiele einer sportlich sicherlich begeisternden Saison anzugehen. Da wir „gewissermaßen ein wenig ratlos sind“, fällt es uns sichtlich schwer einfach voller Freude diese großartige Saison unserer Mannschaft zu genießen und zu feiern. Während beim Heimspiel gegen Freiburg, nachdem Einem diese Nachricht zu Ohren kam ohne Frage zunächst die Emotionen ein wenig hochkamen und man keine Zaunfahne aufhängen wollte, sind diese Emotionen wie Enttäuschung und Ärgerlichkeit sicherlich noch weiterhin in unsere Köpfen präsent. Diesen erneuten und besonders drastischen Einschnitt in unser Fandasein – noch dazu von unserem eigenen Verein – kann man nicht ohne weiteres herunterspielen.

Daraus ergab sich zum einen die Situation, dass man wohl aus Gewohnheit oder vielmehr auch aus Emotionen heraus nicht bei einem Europapokal-Halbfinale oder einem Auswärtsspiel in Dortmund stillschweigend im Block stehen kann und das man andererseits nicht nach außen hin den Anschein einer perfekten Welt aufrechterhalten wollte. So verzichten wir sowohl beim Heimspiel gegen Freiburg als auch beim letzten Heimspiel dieser Saison gegen den FC Augsburg auf das Aufhängen unserer Zaunfahne an dem sonst angestammten Platz im Stadion und werden nicht als Gruppe auftreten. Bei den Auswärtsspielen in Barcelona und Dortmund war es zudem kein Versehen, dass wir unsere Auswärtszaunfahne verkehrt herum aufgehängt haben. Damit wollen wir als Gruppe schlichtweg unsere Ablehnung gegen derartig umgesetztes Sicherheitsbestreben deutlich machen. Die Wirkung von dieser Reaktion ist zweifelsohne begrenzt, allerdings Ausdruck unserer persönlichen Ablehnung gegen dieses Vorgehen des Vereins. Auf die gewöhnliche optische Unterstützung unserer Mannschaft verzichten wir darüber hinaus auch bis auf Weiteres.

RED FANATIC MÜNCHEN im Mai 2013

Ganzkörperkontrollen längst alltäglich

Vom 11. April 2013

Wie schon im Spielbericht angedeutet, gab es am Samstagnachmittag bei unserem Spiel in Frankfurt unmittelbar am Eingang zum Gästeblock „stichprobenartige Zusatzkontrollen“. Generell ist dies sicherlich nichts Neues und hat leider auch schon in München gegenüber Fans der Frankfurter Eintracht stattgefunden. Zudem dienen eben diese Kontrollen ja nur der Sicherheit aller Stadionbesucher könnte man zunächst meinen. Diese Absicht verfolgen einige Vereine zumindest nach eigener Interpretation.

Doch ganz so einfach und erst Recht nicht stillschweigend lässt sich diese Umsetzung von Sicherheitsbestreben hinnehmen. Offensichtlich soll hierbei die von Vereinen und Verbänden geächtete Pyrotechnik gefunden und von hervorragend geschultem Sicherheitspersonal dafür verantwortliche Personen ausgemacht werden. Unverhältnismäßig und gleichermaßen erfolglos wirkte nun die Art und Weise dieser Kontrollen einmal mehr am Samstag in Frankfurt. Unabhängig von diesen gesonderten Kontrollen fand offenbar doch eine – wenn auch nicht besonders große Menge – an Rauchpulver seinen Weg in den Block. Verletzt wurde allerdings bei dem Einsatz dieser Art von Pyrotechnik auch an diesem Nachmittag keiner. Allgemein betrachtet wird ein derartiges Vorgehen allerdings kaum thematisiert. Nicht erst seit Samstag sind Ganzkörperkontrollen Alltag und werden – wenn überhaupt noch – überwiegend mit Gleichgültigkeit zur Kenntnis genommen. Auch der 12. Dezember des letzten Jahres hat hier in der Umsetzung keine Veränderung gebracht. Willkürlich werden nach – zumindest offiziell – nicht ersichtlichen Kriterien Personen aus der Menge herausgefiltert. Unter zum Teil herablassenden Kommentaren wird der Betreffende „an Körperstellen abgetastet, die sonst nur bei der Musterung oder beim Urologen begutachtet werden“. Respekt verdient da derjenige, der dies nicht über sich ergehen lassen will, was jedoch vor allem bei so einem Spiel nahezu niemand für sich entscheidet. Einzige Alternative wäre eben das Verlassen des Stadions, da man sich dem Hausrecht des Ordnungsdienstes zu beugen habe. Die Anwesenheit eines Mitarbeiters des FC Bayern lässt sich hierbei nur schwer bewerten. Fakt ist nun einmal lediglich, dass unser Verein sich hier natürlich nicht im Geringsten gegen derartig abwertende Sonderkontrollen ausspricht. Man will ja sicherlich nur für Ordnung und Sicherheit sorgen, was es vom Grundsatz aus zu unterstützen gälte. Eine Begleiterscheinung war auch die lange Schlange am Eingang zum Block, wo man bei Euphorie und ausgelassener Stimmung mit Gewissheit nicht von geschaffener Sicherheit sprechen kann, wenn eine größere Menschenmenge auf dichten Raum gedrängt wird.

RED FANATIC MÜNCHEN im April 2013

Fussball muss bezahlbar sein – gegen Topspielzuschläge!

Vom 10. November 2012

Das Auswärtsspiel in Franken beim Club am Samstag der kommenden Woche ist unbestritten keine gewöhnliche Bundesliga-Partie. Nicht zuletzt in den letzten Jahren hat diese Begegnung – auf Seiten der Fans – an Brisanz zugenommen. Doch neben einer starken Antipathie der Fans beider Vereine ist man in Nürnberg trauriger Spitzenreiter, was die Eintrittspreise für einen Stehplatz angeht – genauer durch den besonders hohen Topspielzuschlag wird den Fans ein auffallend hoher Eintrittspreis abverlangt. Dabei ist aus unserer Sicht eine Grenze überschritten worden. Für unseren Teil haben wir uns dazu entschieden, bei diesem Spiel nicht als Gruppe das Spiel im Stadion verfolgen zu werden. Preisauswüchse wie bei diesem Spiel erschweren auf Dauer die Finanzierbarkeit des Spielbesuchs ungemein. Unsere Ablehnung dieser Preispolitik bringen wir auch in Form eines Schreibens an den Vorstand des 1. FC Nürnberg zum Ausdruck. Bei einer Übereinstimmung mit der kritischen Haltung zu derartig überhöhten Eintrittspreisen können sich weitere Fanclubs oder Fangruppen als Mitunterzeichner – per E-Mail (Red_Fanatic_Muenchen@gmx.de) oder persönlich – an uns wenden. Wir wollen an dieser Stelle niemandem dazu aufrufen, nicht ins Stadion zu gehen. Vielmehr geht es zunächst darum, in Form dieses Briefes eine klare Ablehnung direkt an den 1. FC Nürnberg zu senden. Im Folgenden ist der Brief zu lesen, der in der kommenden Woche an den Verein gehen wird.

Sehr geehrter Vorstand des 1. FC Nürnberg,

in Form dieses Schreibens möchten wir unseren Unmut über die von Ihnen praktizierte Preispolitik Ihrer Eintrittskarten äußern. Ohne Zweifel spielt in der heutigen Zeit der wirtschaftliche bzw. finanzielle Aspekt im Geschehen eines professionellen Fußballvereins eine unverkennbar zentrale Rolle. Ohne diese Gesamtsituation an dieser Stelle näher werten zu wollen, ist doch die momentane preisliche Konstellation äußerst bedenklich. Die negativen Auswirkungen auf einen unverzichtbaren Teil der Fußballkultur – den Fan – lassen sich auf keinen Fall leugnen. Als Fan investiert man ohnehin einiges an Zeit und Geld und geht an seine Grenzen für seinen Verein. Diese Grenze ist eindeutig mit Preisauswüchsen wie 23 Euro für einen Stehplatz überschritten! Einige Fans unserer Mannschaft wollen oder viel mehr können diesen geforderten Preis nicht mehr mittragen und verzichten schweren Herzens auf die Unterstützung der Mannschaft im Stadion. Die Gründe für diesen Preis sind zunächst unerfindlich und somit nicht logisch nachvollziehbar. Durch den sogenannten Topspielzuschlag müssen vor allem wir Bayernfans erheblich mehr zahlen, um das Spiel unserer Mannschaft im Frankenstadion zu sehen. Mit welcher Rechtfertigung wird also auf diese unübersehbare Weise zwischen einigen Vereinen differenziert, wenn es um die Veranschlagung der Eintrittspreise geht?

Vor allem für junge Fans sind Eintrittspreise in dieser Größenordnung mehr als eine bloße Belastung. Wirtschaftliche Verpflichtungen – wie etwa Spielergehälter – lassen sich nicht als Grundlage für den Preisaufschlag auf Eintrittskarten anführen. Der um über 8 Euro höhere Eintrittspreis für das Gastspiel unseres FC Bayern in Ihrem Frankenstadion verglichen mit dem Preis für Fans anderer Vereine hebt sich außerordentlich aus dem sonstigen Preisgefüge ab. Diese Praktik, die nichts anderes als Profit-Optimierung im Sinne marktwirtschaftlicher Prinzipien („Angebot und Nachfrage regeln den Preis“) ist, widersetzt sich der angenommenen Tatsache, dass Fußball Volkssport ist. Wir bitten Sie daher ausdrücklich darum, die Gestaltung Ihrer Eintrittspreise und die Grundlage Ihres damit verbundenen

Handelns zu hinterfragen und – nach Möglichkeit verständlich zu machen! Eine zeitnahe Reaktion auf unser Schreiben ist natürlich wünschenswert und prinzipiell gerne gesehen.

Mit freundlichem Gruß

RED FANATIC MÜNCHEN FC Bayern Worldwide FC Bayern Fanclub Red Whites 12 Lenzing, Oberösterreich Schädlinge Schneider Power Waldkirchen (Gruppe Niederbayern) BFC ’75 Kleinostheim RED BAVARIA Ambachtal Red Stars Straubing Nordkurven-Supporters Fanclub Bayernkurve 12 Gutefreunde’06 Seifriedsburg Waidler Bayern

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