Die Clubfarben sind ROT und WEISS

Das steht gleich zu Beginn der Vereinssatzung des FC Bayern München e.V. unter §1 geschrieben. Die Clubfarben und damit auch die farbliche Gestaltung der Spielkleidung stellen im Fußballsport einen unverkennbaren Wiedererkennungswert dar und sind somit Ausdruck einer Vereinsidentität. Folgerichtig standen von Beginn der Bundesliga-Zeit bis Anfang der 90er nicht nur die rot-weißen Trikots charakteristisch für den FC Bayern, sondern auch der Begriff „Rothosen“ war unzweifelhaft mit unserem Verein verbunden.

Legendär ist die Forderung von Sammy Kuffour 2000 bei der Meisterfeier auf dem Rathausbalkon: „Wir wollen rot-weiße Trikots!“. Die jüngsten Vereinserfolge, die magischen Nächte von Milano 2001 und Wembley 2013, wurden in roter Spielkleidung bejubelt.

Wir wollen unsere Mannschaft in ROT und WEISS spielen sehen. Die Clubfarben sind ROT und WEISS.

Schaut auf unsere Facebookseite, verbreitet unsere Aktion bei Euren Freunden, werdet mit Eurem Fanclub Unterstützer, in dem Ihr Euch bei ClubfarbenRotWeiss@gmail.commeldet.

https://facebook.com/ParagrafEins
https://twitter.com/Paragraf_1

Erklärung zum vergangenen Spieltag in Stuttgart

VfB Stuttgart-“Sicherheits“- und „Fan“-beauftragte schikanieren die aktive Fanszene des FC Bayern wegen Fahnen und entlarven damit die Lügen des DFB

Anfang letzter Saison hat sich angesichts einer Vielzahl von Missständen und Fehlentwicklungen im deutschen Fußball ein breiter, bundesweiter Protest gegen den Deutschen Fußballbund formiert. Dieser Protest war sehr direkt und deutlich formuliert, aber immer an ehrlichem Dialog interessiert. Es gab in der Folge zwei Gespräche zwischen Vertretern der Verbände und der aktiven Fanszenen.

Diese Gespräche wurden im Sommer von den aktiven Fanszenen als gescheitert erklärt, weil wir darin nur hingehalten wurden und sich an den konkreten Forderungen nichts getan hat. Der DFB hat daraufhin eine Erklärung veröffentlicht, die angebliche Verbesserungen aufführt, die man in den vergangenen Monaten schon erreicht und damit auf Impulse aus den Fanszenen reagiert habe (https://www.dfb.de/news/detail/dfb-und-dfl-bedauern-dialog-abbruch-der-fanszenen-deutschlands-191416/). Eine „Pilotphase zur einheitlichen Freigabe von Fan-Utensilien“ nimmt in der substanzlosen Auflistung eine zentrale Stelle ein.

Mit „Fan-Utensilien“ sind für Fans überall in der Welt eigentlich seit es Zuschauer beim Fußball gibt fundamentale Dinge wie z.B. eben Fahnen gemeint. Seit die Ultras Mitte/Ende der 90er als Phänomen der Fankultur in den Stadien wahrnehmbar sind, haben für Verbände, Vereine, mehr oder oft eher weniger seriöse Sicherheitsdienste und selbstherrliche Sicherheitsbeauftragte diese Fan-Utensillien als Spielball entdeckt, um Fans und speziell kritische Teile der Fanszene zu schikanieren. Oft wurden und werden die willkürliche Freigabe dieser sicherheitstechnisch unbedenklichen und seit Jahrzehnten üblichen Dinge wie eben Fahnen benutzt, um bestimmtes Verhalten der Fans zu erpressen oder zu sanktionieren. Oft genug wird man auch einfach nur schikaniert, weil die Fahnenstange 10cm zu lang für irgendwelche sinnlosen Regularien ist und ein Funktionsträger sein Ego mit diesem Machtspielchen aufpoliert. Dieses Gebären ist willkürlich, zutiefst antiliberal und verursacht eine Vielzahl von Konflikten mit oft weitreichenden Folgen.

Vor unserem Spiel beim VfB Stuttgart am vergangenen Samstag hat uns an der Einlasskontrolle des Gästeblocks der Sicherheitsdienst und der Sicherheitsbeauftragte des VfB Stuttgart mitgeteilt, dass anders als vom DFB mit seiner Pilotphase angekündigt, Fan-Utensilien willkürlich eingeschränkt und nur drei anstatt der mitgebrachten sieben Schwenkfahnen reingelassen werden, weil es aus den Reihen der aktiven Fanszene beim letzten Gastspiel des FC Bayern in Stuttgart eine Pyroshow gegeben hat. Wir haben bis nach Spielbeginn mit den Verantwortlichen sachlich und von unserer Seite aus respektvoll diskutiert. Wir haben angeboten, bei dem Spiel auf vier der Schwenkfahnen zu verzichten und die Stangen zu den parkenden Fanclub-Bussen gebracht. Den Fahnenstoff selber, mit den Logos und Namen der Gruppen bemalt, wollten wir in den Gästeblock mitnehmen und dort nicht benutzen – wie auch ohne Stangen. Die Alternative wäre gewesen, dass Mitglieder der Gruppen damit das Spiel über vor dem Stadion bleiben. Das kam für uns nicht in Frage.

Wir haben Mitte der ersten Halbzeit einen letzten Versuch unternommen, dass die Gruppen ihre Schwenkfahnen ohne Stangen mit ins Stadion nehmen. In dieser Situation hat sich die massiv präsente und äußerst aggressiv auftretende und auf Eskalation setzende, mit Sturmhauben vermummte Polizei zum Handlanger der privaten und von persönlichen Eitelkeiten geleiteten Interessen einer Clique von Funktionsträgern des VfB Stuttgart gemacht und Fans wegen zu großer Stofffahnen gejagt. Die aktive Fanszene war zu diesem Zeitpunkt zum Teil außerhalb des Stadions vor den Einlasskontrollen, zum Teil hinter den Kontrollen im Umlauf des Stadions. Es ist nur dem äußerst besonnenen und zurückhaltenden Verhaltens der Mitglieder der Gruppen der Südkurve zu verdanken, dass diese unnötig und offensichtlich bewusst angeheizte Situation nicht mit weitreichenden Folgen komplett eskaliert ist. Ein „Sicherheits“beauftragter, der aufgrund niederträchtiger Interessen wegen Nichtigkeiten die Situation am Einlass eines Gästeblocks derart aufheizt, ist inkompetent und selber ein erhebliches Sicherheitsrisiko.

Wir haben daraufhin das Stadion verlassen, um noch vor Ende des Spiels zu unseren Autos zu gehen, ohne eine Minute des Spiels zu sehen, für das wir hunderte km gefahren sind, einen Tag geopfert haben und eine Eintrittskarte bezahlt haben. Dies natürlich nicht, ohne erneut von den Sicherheitsdienst schikaniert zu werden, der für etwa 300 Personen, die das Stadion verlassen wollten, nur zwei Drehkreuze freigegeben hat. Zu diesem Zeitpunkt ging es für uns nicht mehr nur um drei Schwenkfahnen sondern das respekt- und kompromisslose Auftreten der „Sicherheits“kräfte.

Für uns ist ein ehrlicher Dialog von Respekt geprägt und davon gekennzeichnet, zu seinem Wort zu stehen. Am zweiten Spieltag dieser Saison ist der großspurig angekündigte zentrale Bestandteil der Dialogbereitschaft des DFB, in unseren Augen angesichts der Vielzahl der berichtigten und fundiert begründeten Anliegen ein nicht allzu großes Entgegenkommen, wie ein Kartenhaus zusammengefallen. Wenn ein bisschen Anstand an der Otto-Fleck-Schneise vorhanden ist, dann wäre es ein Zeichen, dieses Fehlverhalten des „Sicherheits“beauftragtem des VfB Stuttgarts empfindlich zu sanktionieren und eine Wiederholung zu verhindern. Denn wenn Eure Pilotphase mehr als reine Verarsche ist, hat Euch der VfB Stuttgart am Samstag, um es mal deutlich zu sagen, gefickt.

IHR WERDET VON UNS HÖREN

die Gruppen der Südkurve

SÜDKURVE HILFT!

 
Diesen Winter gibt es wieder eine Spendenaktion aus der Südkurve. Wir möchten alle Bayernfans aufrufen, sich daran zu beteiligen und mit einem für uns alle kleinen Beitrag (und hoffentlich bei vielen kein kleiner Betrag) anderen, die es im Leben schwerer haben als wir, eine Freude zu machen.
 
Wir werden beim Auswärtsspiel in Stuttgart Spenden sammeln. Als Dankeschön gibt es für jeden, der mindestens 10 Euro (gerne mehr) spendet, eine dunkelrote Wintermütze mit Bayern-Vereinslogo, das wir für diese karitative Aktion dankenswerterweise verwenden dürfen. Ziel sollte sein, dass dann so gut wie jeder im Gästeblock eine solche Mütze auf hat und eine ordentliche Summe zusammenkommt.
 
Das gespendete Geld soll dieses Jahr auf zwei Organisationen aufgeteilt werden:
 
Münchner Tafel (www.muenchner-tafel.de/)
Die Münchner Tafel hilft seit 1994 als eine der ersten derartigen Initiativen in Deutschland Menschen, die unter der Armutsgrenze leben, in dem sie ihnen Lebensmittel zur Verfügung stellt, die z.B. in Großmärkten nicht mehr verwendet werden und weggeschmissen werden sollen. Mehr als 20.000 Bürger werden von der Münchner Tafel mit mehr als 6 Millionen kg einwandfreier Lebensmittel jährlich versorgt. Auch wenn die Tafel mit ehrenamtlichen Helfern arbeitet, ist der logistische Aufwand dieser Tätigkeit enorm und es wird einiges an Spendengeldern benötigt. 
 
 
 
Weihnachten auf der Straße (www.facebook.com/pg/WeihnachtenAufDerStrasse/
Weihnachten auf der Straße ist eine neuere, bei weitem kleinere Initiative aus München, die 2016 erstmals an 70 obdachlose Menschen Weihnachtsgeschenke verteilt hat. Wir finden es sehr unterstützenswert, Menschen eine Freude zu machen, die so sehr am Rand der Gesellschaft stehen und oft alleine sind, während rundherum die Menschen mit ihren Familien feiern. 
 
 
 
Wir möchten Euch aber auch ermutigen, nicht nur an Weihnachten zu spenden oder aktiv zu werden, sondern Euch immer für Menschen in Not oder gegen Ungerechtigkeit einzusetzen.
 
SÜDKURVE HILFT! im Rahmen von Bayern Fans Helfen e.V.
 

Standortwechsel

Servus Südkurve,

nach ausführlichen Gesprächen mit verschiedenen Akteuren der Fanszene werden wir als Gruppe zum kommenden Heimspiel gegen den FC Schalke unseren Standort wechseln und fortan den ehemaligen Platz des Inferno Bavaria im Block 112 einnehmen. Wir hoffen, den Support in diesem Bereich weiterhin lautstark und optisch voran treiben zu können.

Für Fragen und Anregungen stehen wir jedem stets persönlich zur Verfügung.

Red Fanatic München

WIRD BEI DER NÄCHSTEN ROTEN KARTE AUCH DIE GANZE MANNSCHAFT GESPERRT?

65 Minuten Schweigen – Für den Erhalt der Fankultur

Nach Vorkommnissen bei dem Pokalspiel von Eintracht Frankfurt in Magdeburg wird der zentrale Block der Nordwestkurve Frankfurt bei unserem Gastspiel aufgrund einer DFB-Strafe gesperrt sein. Es wird heute voraussichtlich keinen alternativen Block geben, aus dem die Fans der Eintracht ihre Mannschaft anfeuern können.

Über die Vorkommnisse in Magdeburg kann man sicherlich diskutieren, die vollkommene Unverhältnismäßigkeit und Unrechtmäßigkeit dieser Kollektivstrafen steht aber außer Frage. Es ist absurd, tausende Fans aufgrund der Handlungen von ein paar Personen auszuschließen und es ist genauso absurd, zu glauben, dass sich dadurch irgendwas verbessert. Der Fanclubverband von Eintracht Frankfurt, der sich zu den Vorfällen in Magdeburg kritisch geäußert und eine Aufarbeitung in der Fanszene angekündigt hat, sieht die Chancen eben dafür nach dem Sportgerichtsurteil sogar zunichte gemacht.
Doch das ist schließlich auch nicht die Intention hinter dem Urteil, das ob aus Hilflosigkeit oder Kalkül heraus, einzig und alleine ein Frontalangriff auf die Fankultur an sich ist und (wiedereinmal) offenbart, wie problematisch die Sportgerichtsbarkeit des DFB als Paralleljustiz ohne Kontrolle ist.

Wir stellen uns klar gegen den Ausschluss der Frankfurter Fans. Wir finden es nicht hinnehmbar, wenn Fans die Möglichkeit genommen wird, ihre Mannschaft in der Fankurve anzufeuern. Wir wollen und werden nicht an einem Spiel wie gewohnt teilnehmen, bei dem die Fans gegenüber aufgrund einer solchen sinnlosen und unverhältnismäßigen Strafe nicht im Stadion sein können.

Wir haben lange und intensiv überlegt, welches Verhalten die angemessene Reaktion auf diese perverse Situation ist, und – soweit das im zeitlichen Rahmen möglich war – auch das Gespräch mit anderen Gruppen, Fanclubs und Faninitiativen gesucht. Von vielen verschiedenen Vorstellungen sind wir am Ende zu dem Kompromiss gekommen, die ersten 65 Minuten des Spiels zu schweigen. Einerseits, um nicht dem bösen Spiel die Kulisse zu bieten und aus Respekt vor den vielen ausgesperrten Frankfurter Fans, andererseits auch, weil es diesmal die Frankfurter trifft, wir aber alle – als Fans in unserer Gesamtheit – gemeint sind. Und es ist ja auch nicht so, dass wir Bayernfans noch nie von Zuschauerausschlüssen betroffen gewesen wären. Es ist nicht lange her, da standen wir als Gästefans bei einem Geisterspiel in Moskau vor dem Stadion. Gegen Manchester wurde nach einem homophoben Spruchband von zwei, drei Personen ein Block gesperrt.
Es ist noch nicht lange her, da haben alle Fans in Deutschland zusammen mit 12 Minuten Schweigen für die Fankultur deutlich gemacht, wie wichtig die Fans für den Fußball sind.

Die letzten 25 Minuten wollen wir dann zeigen, was Fankultur für uns heißt. Lasst uns beweisen, wofür wir einstehen und was auf dem Spiel steht und einen guten Auftritt hinlegen. Umso stärker wir Eindruck hinterlassen, umso größer ist der Kontrast und die Wirkung danach.

Wir möchten Euch bitten, Euch unserer Vorgehensweise anzuschließen. Es geht um so viel.

FUSSBALL LEBT DURCH SEINE FANS
GEGEN KOLLEKTIVSTRAFEN

Die Gruppen aus der Südkurve

Termine